Premiere für Amaru Schenkel
Die Schweizer Hallenmeisterschaften begannen für den derzeit schnellsten Sprinter der Nation mit einem Riss. Einem Riss seiner Tights. Kurz vor dem ersten Start war ihm das Missgeschick passiert. Doch Schenkel nahm es mit Humor. Ein Abklatschen mit dem Kleiderkörbchen-Kind und der Athlet des LC Zürich war bereit: 6,85 Sekunden. Trotz mässigen Starts, trotz Austrabens.
Im Final setzte sich der Saisonbeste (6,65) mit 6,73 Sekunden durch. „Ich bin froh, dass ich die Konzentration aufrechterhalten und der Favoritenrolle gerecht werden konnte“, sagte Amaru Schenkel, 2010 Freiluftmeister über 200 m. Vor einem Jahr war er in 6,79 als Zweiter noch persönliche Bestzeit gelaufen. Nun wurde er in 6,73 gestoppt.
„Mein Start ist viel besser geworden, doch es bleibt noch einiges zu tun“, befand der dreifache WM-Teilnehmer mit Blick auf die Freiluftsaison. Obwohl Schenkel die Limite für die Hallen-WM in Istanbul (9. bis 11. März) erfüllt hat, verzichtet er auf eine Teilnahme. Die Indoor-Rennen bestritt er aus dem Training heraus.
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Stefanie Vögele mit gutem Fedcup-AuftrittAm ersten von zwei Tennis-Wochenenden auf dem Sandbelag im Forum Fribourg erntete das junge Schweizer Fedcup-Team einen Punktgewinn durch Teamleaderin Stefanie Vögele (WTA 124).
Die von uns betreute Aargauerin schlug am Samstag Jarmila Gajdosova (WTA 40) nach zweieinhalb Stunden mit 8:6 im dritten Satz. Am Sonntag hingegen musste sie sich der australischen Topspielerin Samantha Stosur (WTA 5) beugen.
Vögeles Bilanz fiel trotz der Niederlage gegen die Weltnummer 5 positiv aus: "Ich hatte zwei gute Matches auf gutem Niveau." Vor allem über den knappen Sieg gegen Gajdosova am Samstag freute sie sich "wahnsinnig". Sie sei immer positiv geblieben und habe um jeden Punkt gekämpft. "In der Vergangenheit hatte ich solche Partien auch schon verloren, weil ich bei einigen Punkten zu wenig präsent war und nach verpassten Chancen negative Gedanken aufkommen liess", so die 21-Jährige.
Weniger glücklich als Vögele war Timea Bacsinszky nach ihrem ersten internationalen Einsatz seit vergangenem April. "Ich habe gemischte Gefühle. Einerseits trauere ich den verpassten Möglichkeiten nach, andererseits stand ich gegen die Nummer 5 der Welt vor einem Satzgewinn, was auch nicht so schlecht ist", befand die Lausannerin.
Nach dem 1:4 gegen Australien kämpfen die Schweizerinnen am 21. und 22. April gegen den Abstieg aus der Weltgruppe II. Mögliche Gegnerinnen sind Argentinien, China, Frankreich, Grossbritannien, Schweden, Slowenien, Weissrussland oder die USA.
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Antraben zur Blutanalyse
Nach ein paar intensiven Trainingswochen hiess es für die Spieler des AC Bellinzona Antraben zur Blutprobe. Zum dritten Mal innert eines Jahres wurde der kompletten ersten Mannschaft Blut entnommen, Trainer inklusive.
Die Proben gehen nun ins Labor zur Analyse. Basierend auf deren Resultate, können wir Rückschlüsse auf allfällige Mikronährstoffdefizite nehmen. Danach stellen wir erneut individuelle Rezepturen her – damit das Team am 20. Februar topfit in die Rückrunde starten kann.
Bereits jetzt lässt sich feststellen, dass die Spieler zuletzt bedeutend weniger verletzungsanfällig waren.
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Gregori Ott lässt es krachen
Gregori Ott (OB Basel) ist auch in diesem Jahr nicht zu halten: Das von uns betreute Wurftalent stellte in Zürich mit 17,31 m im Kugelstossen einen Schweizer Hallen-Rekord in der Kategorie U20 auf.
Ott, der letztes Jahr die Schweizer U18-Allzeit-Bestleistungen im Kugelstossen (indoor und outdoor) sowie im Diskuswerfen aufstellte, startet neu in der U20-Kategorie. Dieser Wechsel der Altersklasse scheint dem Baselbieter Förderpreisträger keinerlei Mühe zu bereiten: Beim Hallenmeeting des LC Zürich stiess er die 6 kg schwere Kugel 17,31 m weit. Er übertraf die alte nationale Bestmarke von Nico Marti (LC Vaduz/15,86 m) um fast anderthalb Meter.
Bild: Iris Hensel/Swiss Athletics
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Marco Kern Schnellster im KurzcrossMarco Kern (LC Schaffhausen) liess beim internationalen Cross de Vidy in Lausanne sämtliche Gegner hinter sich. Im Rahmen des CISM-Länderkampfes gewann er das Kurzcross über 3 km.
Im Nationenklassement unterlagen Kern und Co. den Franzosen nur knapp.
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